
In den 1940er-, 50er- und auch noch 60er-Jahren gab man die Gestaltung von Tonträgerverpackungen häufig in die Hände von Illustratoren. Die Labels arbeiteten logischer Weise wiederholt mit Grafikern die den richtigen Nerv trafen, so bildete sich mitunter ein wiedererkennbarer Labelstil heraus. Es fällt auf, daß besonders Jazz und Klassik das Können von Illustratoren nutzten. Eine Zeichnung kann ja durch die gewählten handwerklichen Mittel und die individuelle Handschrift des Zeichners einiges vermitteln was von einem Fotografen gegebenen Falls etwas viel verlangt sein könnte. Ein Cover mit Menschen gekleidet in der Mode des Barock erweckt gleich ein Gefühl für die Epoche der enthaltenen Musik, schon bevor ich den Namen des Komponisten entziffert habe, der mir womöglich auch nicht viel sagt – sein Werk aber durchaus zu meinem musikalischen Unterhaltungsbedürfnis passen mag. Ein Foto würde nach Kostümfest aussehen, eine Zeichnung hingegen kann die Leichtigkeit (oder Schwere) der Musik transportieren.
Zweifarbendruck







(Artwork: David Stone Martin)




(Artwork: Ferry Ahrlé)


(als ich an der Gestaltung der Serie „Klassik unter Sternen“ gearbeitet habe benutzen wir viele historische Polydor Kataloge aus den 1950ern die sehr ähnlich illustriert waren)



Dreifarbendruck






(Artwork: David Stone Martin)

Vierfarbdruck












(Artwork: Ferry Ahrlé)






(Artwork: Jim Flora)




(Artwork: David Stone Martin)




fündig geworden bin ich hier:
Martin Klasch
Light Classical Covers bei Flickr
Jump with Joey Blog


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